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Radiologie

Dosisflächenmessprodukte

KermaX plus TinO – Two in One

Das neue KermaX® plus TinO – Two in One – ist ein multifunktionales Messsystem zur simultanen Messung des Dosisflächenproduktes DAP, der Dosisflächenproduktleistung sowie der Einfallsdosis / Einfalldosisleistung und der Strahlungszeit

Simultane Messung von:

  • Einfalldosis (mGy)
  • Einfalldosisleistung (mGy/s)
  • Dosisflächenproduktes – DAP (μGym2)
  • Dosisflächenproduktleistung (μGym2s)
  • Strahlungszeit (Zeitauflösung: 500 μs)
KermaX plus TinO – Two in One

KermaX plus SDP

Einfach zu installierendes Standarddosimetriesystem zur Messung des Dosisflächenproduktes und der Dosisflächenproduktleistung für die Überwachung der Patientendosis.

Rechteckige, transparente Ionisationskammer mit integrierter Elektronik und einer 10-stelligen, hintergrundbeleuchteten LCD-"Single-Line-Anzeige" Schnittstelle RS 232 für Computer oder Drucker.

Aufgrund der digitalen DAP-Auflösung von 0,01 μGym2 auch im pädiatrischen Umfeld einsetzbar.

KermaX plus SDP

Gesetzliche Vorschriften zu Dosisflächenprodukten

In der Bundesrepublik Deutschland ist die Qualitätssicherung bei Röntgeneinrichtungen zu Untersuchungen von Menschen nach § 16 der Röntgenverordnung (Röv) vorgeschrieben.

Das zweistufige Konzept von Abnahme- und Konstanzprüfungen wird noch durch eine zusätzliche messtechnische Kontrolle (MTK) ergänzt.

Nach § 37 des Medizinproduktegesetz (MPG) wird die MTK regelmäßig für Medizinprodukte mit Messfunktion gefordert. In dieser Kontrolle werden die Messgeräte überprüft und ggf. nachkalibriert. Deutlicher wird die messtechnische Kontrolle an Dosisflächenprodukten in der MPBetreibV § 11 Anlage 2 beschrieben.

Dosisflächenprodukte müssen alle 5 Jahre einer MTK unterzogen werden, außerdem ist unverzüglich eine Kontrolle durchzuführen, wenn

Anzeichen dafür vorliegen, dass das Medizinprodukt die Fehlergrenzen nach § 11 Abs. 2 nicht einhält
oder
die messtechnischen Eigenschaften des Medizinproduktes durch einen Eingriff (z.B. Reparatur) oder auf andere Weise beeinflusst worden sein könnten.
Nach § 6 Abs. 4 der MPBetreibV dürfen nur ausgewählte Unternehmen diese Prüfung durchführen.