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06. Januar 2026

Ab 2026 exklusiver Vertriebspartner von Zereau

Wir sind stolz, ab Januar 2026 als exklusiver Distributor von Zereau BV zu agieren! 
Torben hat noch zum Jahresende 2025 die Kooperation mit Mattijs Maris, dem Co-Founder von Zereau zum erfolgreichen Abschluss gebracht. 
Wer sie noch nicht kennt, Zereau ist ein innovatives Wassertechnologieunternehmen und stellt Systeme zur Abwasserreinigung von medizinischen Stoffen und Rückständen her.
Mehr Infos gibt es hier: www.zereau.com

Wir freuen uns sehr auf die Partnerschaft! 

Um häufig gestellte Fragen vielleicht schon für Sie beantworten zu können finden Sie hier eine FAQ-Sektion: 

Diese Fragen spiegeln realistische Anschlussfragen von Strahlenschutzbeauftragten, 
technischen Abteilungen, Krankenhausleitungen und Einkaufsabteilungen wider. 


A. Genehmigung & rechtliche Konformität 
Ist die Einleitung des gefilterten Abwassers in unserem Bundesland rechtlich 
zulässig? 
Das gefilterte Wasser wird vor der Einleitung stets beprobt. Dies unterscheidet sich nicht 
von anderen Abwassermanagementsystemen (z. B. Zerfallstanks) mit Radionukliden. 


Kann die FILTERBOX anstelle von oder zusätzlich zu bestehenden Zerfallstanks 
verwendet werden? 
In Deutschland ist sie als Ergänzung zu Zerfallstanks vorgesehen. Wenn ein 
Krankenhaus nicht über ausreichend Kapazität in den Zerfallstanks verfügt, kann die 
FilterBOX in einem oder mehreren Räumen eingesetzt werden. 
Wird das FilterBOX-System in allen Räumen installiert, kann die Radioaktivität, die in die 
Zerfallstanks gelangt, um den Faktor 100 reduziert werden. Dadurch gewinnt man etwa 
sechs Halbwertszeiten an Lagerzeit, sodass Abwasser früher abgeleitet werden kann. 
Mit demselben Tankvolumen können dadurch mehr Therapien durchgeführt werden. 
Eine strategische Platzierung der FilterBOX – beispielsweise nur für (hochdosiertes) Iod
131 – schafft zusätzliche Kapazität für andere Therapien wie z. B. Lu-177. 


Gibt es bereits Referenzen oder Genehmigungen in vergleichbaren Kliniken? 
UK Freiburg – FilterBOX – Baden-Württemberg 
Weitere Systeme sind bereits im Einsatz oder in Vorbereitung in: 
• Niederlande 
• Belgien 
• Vereinigtes Königreich 
• Tschechien 
• Schweiz 


Wie wird der Nachweis der Filterleistung (>99,99 %) erbracht? 
Es liegt ein Datensatz mit Messdaten aus Therapien mit Lutathera, Pluvicto (beide Lu
177) und Iod-Therapien vor. 
Die Daten wurden anhand eines spezifischen Messprotokolls erhoben und durch 
Gegenmessungen eines akkreditierten Labors von NRG Pallas (NL) validiert. 


B. Strahlenschutz & Sicherheit 
Welche Radionuklide sind derzeit verfügbar und zugelassen? 
Garantiert werden kann Folgendes: 
Derzeit werden die Filter für Therapien mit 
• I-131 
• Lu-177 
verwendet. 
Der Lu-177-Filter ist so ausgelegt, dass er alle Radioligandentherapien aufnehmen kann. 
Die Filter sind mehrzonig aufgebaut: 
• Eine Zone bindet Peptide, die auch bei anderen Radionukliden vorkommen. 
• Eine weitere Zone bindet freie Radionuklide, z. B. freies Lu-177. 
In der aktuellen installierten Basis werden ausschließlich I-131- und Lu-177-Therapien 
durchgeführt. 
Auf Anfrage sind wir jedoch gerne bereit, gemeinsam mit dem jeweiligen Krankenhaus 
Tests mit weiteren Radionukliden durchzuführen. 


Welche Restaktivität verbleibt nach der Filtration im Abwasser? 
Dies hängt von der Systemkonfiguration ab. 
Bei Einsatz einer FilterBOX in Deutschland wird das Wasser anschließend in die 
Zerfallstanks geleitet und dort mit dem übrigen Tankwasser verdünnt. 
Im Durchschnitt wird die Radioaktivität, die in die Tanks gelangt, um etwa 99 % 
reduziert, da etwa 99 % des Urins getrennt und nahezu vollständig (>99,99 %) gefiltert 
werden. 
Beim Toilet Filter System kann das gefilterte Wasser in einem internen Puffertank 
gespeichert werden. Dort kann es beprobt und für die Einleitung freigegeben werden. 
Alternativ gibt es einen kleinen Zwischenspeichertank für gefiltertes Abwasser, in dem 
die geringe Restaktivität weiter zerfallen kann. 
Diese Water Buffer Tank Systeme haben ein Volumen von maximal 500 l und können 
auch Duschwasser eines Patienten aufnehmen. 
Normalerweise ist Duschwasser nicht radioaktiv und muss daher nicht in Zerfallstanks 
gespeichert werden. Sollte es dennoch radioaktiv sein, kann es im Water Buffer Tank 
System gefiltert werden. Dafür steht ein spezieller Filterplatz zur Verfügung. 
Zusätzlich bieten wir ein Hybrid-System, das kombiniert: 
• eine FilterBOX mit großen Spezialfiltern 
• ein kleines Zerfallstanksystem 
Dabei werden 
• Fäkalien 
• Toilettenpapier 
• Spülwasser 
• sowie Duschwasser 
in den Zerfallstanks gesammelt. 
Der Urin wird in den Patiententoiletten getrennt und anschließend in speziellen Filtern 
gereinigt. 
Diese Filter befinden sich in einem abgeschirmten Schrank. Das System wechselt 
automatisch zum nächsten Filter, sobald ein Filter gesättigt ist. 
Ein verbrauchter Filter bleibt im abgeschirmten Schrank, bis die Radioaktivität 
abgeklungen ist. 
Nach der Filtration wird das Wasser in die kleinen Zerfallstanks geleitet. 
Durch die Urinfiltration ist deutlich weniger Speichervolumen erforderlich als ohne 
Filtration. 
Ergebnis: 
• geringere Investitionskosten 
• geringer Platzbedarf 
• weniger baulicher Aufwand 
Wenn ein Krankenhaus ernsthaft eine Implementierung in Betracht zieht, können wir 
eine kostenpflichtige Engineering-Analyse durchführen. 
Dabei wird die vorgeschlagene Lösung vollständig simuliert und technisch für das 
jeweilige Krankenhaus ausgearbeitet. 
Das Ergebnis ist: 
• ein detailliertes technisches Konzept 
• verbindliche Angebote für die Umsetzung vor Ort 
Insbesondere beim Hybrid-System ist meist eine gewisse kundenspezifische 
Anpassung erforderlich. Auch bei den anderen Systemen kann eine standortspezifische 
Analyse zu einer optimierten Konfiguration führen. 


Wie wird die Abschirmung während Betrieb, Filterwechsel und Lagerung 
gewährleistet? 
Filter werden vor der Installation in eine bleigeschirmte Hülle eingesetzt. 
Beim Filterwechsel wird der gebrauchte Filter inklusive dieser Hülle entnommen. 
Der Transport zum Lager für nuklearen Abfall erfolgt ebenfalls in dieser Hülle. 
Dort gleitet der Filter in einen speziell abgeschirmten Lagerbehälter, in dem er bis zum 
radioaktiven Zerfall aufbewahrt wird. 
Die Bleihülle kann anschließend wiederverwendet werden. 
Alle Systemkomponenten, die radioaktives Abwasser enthalten, sind mit 10 mm Blei 
abgeschirmt. 
Wer ist für die endgültige Lagerung oder Entsorgung der Filter verantwortlich? 
Das jeweilige Krankenhaus. 
Die Lagerzeit der verwendeten Filter beträgt typischerweise 10–15 Wochen, abhängig 
von: 
• Radionuklidtyp 
• Entsorgungsgrenzwerten 
• Aktivitätskonzentration 
Zereau kann abgeschirmte Lagerbehälter liefern, alternativ kann das Krankenhaus 
eigene Lösungen entwickeln. 


C. Betrieb & Arbeitsablauf 
Wie viele Spülvorgänge sind pro Filter realistisch möglich? 
• Standardfilter: 
o Toilet Filter System: ca. 50 Spülungen 
o FilterBOX: ca. 80 Spülungen 
• XXL-Filter im Hybrid-System: 
o bis zu 400 Spülungen 


Was passiert, wenn ein Filter früher gesättigt ist als erwartet? 
Der Filter kann einfach gewechselt werden. Der Austausch dauert etwa 15 Minuten. 
Alternativ kann das Krankenhaus eine geringfügig reduzierte Filterleistung akzeptieren (z. 
B. 99,99 % → maximal etwa 99 %). 


Können mehrere Toiletten gleichzeitig angeschlossen werden? 
Ja bei: 
• FilterBOX 
• Hybrid-System 
Das Toilet Filter System ist als Einzellösung konzipiert. 


D. Technologie & Installation 
Welche baulichen Voraussetzungen sind erforderlich? 
RadiCatch Toilet Filter System 
• Wasseranschluss 
• Steckdose (230 V / 16 A) 
Das gefilterte Abwasser wird über ein internes oder externes Water Buffer Tank System 
verwaltet (auf derselben Etage, meist in einem Schrank zur Probenahme und Messung). 
Dieses System wird an die Hauptentwässerung des Krankenhauses angeschlossen. 
RadiCatch FilterBOX 
• Wasseranschluss 
• Steckdose (230 V / 16 A) 
• Abwasseranschluss zu den Zerfallstanks 
RadiCatch Hybrid 
• individuelle Planung 
• im Patientenzimmer erforderlich: 
o Wasseranschluss 
o Steckdose (230 V / 16 A) 
o Abwasseranschluss zu den kleinen Hybrid-Zerfallstanks 
In allen Fällen sind die baulichen Anforderungen im Vergleich zu Alternativen gering. 
Die Abschirmung ist bereits im System und an den Filtern integriert. 
Gefiltertes Wasser benötigt keine zusätzliche Abschirmung. 
Dank der kompakten Abmessungen können die Systeme problemlos in bestehenden 
Badezimmern installiert werden. 


Kann das System auch außerhalb des Badezimmers installiert werden? 
Ja, individuelle Anpassungen sind möglich. 
Das RadiCatch Toilet Filter System benötigt keinen direkten Abwasseranschluss. 
Die anderen Systeme benötigen einen Anschluss an das Abwassersystem oder an 
Zerfallstanks. 
Wie aufwendig ist die Nachrüstung in bestehenden Gebäuden? 
Der Aufwand ist gering. 
Durch die kompakten Abmessungen können die Systeme in nahezu jedem Badezimmer 
oder Toilettenraum installiert werden. 
Die notwendigen Anschlüsse (Wasser, Strom, Abwasser) sind in bestehenden Räumen 
in der Regel bereits vorhanden. 


Gibt es eine Schnittstelle zur Fernüberwachung? 
Ja. 
Kunden erhalten ein Dashboard zur Fernüberwachung. 
Das System nutzt ein 4G-Netzwerk und muss nicht mit dem Krankenhaus-WLAN 
verbunden werden. 
Der Zugriff erfolgt über: 
• Tablet 
• PC 
• Web-Applikation 
Auch Zereau und der jeweilige Vertriebspartner können Zugriff erhalten, um bei 
technischen oder organisatorischen Fragen zu unterstützen. 


E. Wirtschaftlichkeit 
Wie werden die laufenden Kosten pro Patient berechnet? 
Basierend auf: 
• einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von 10 Jahren 
• jährlichen Wartungskosten 
• Filterverbrauch 


Gibt es Kostenvorteile gegenüber klassischen Zerfallstanks? 
Ja, oft sehr deutliche. 
Die Investitionen in Zerfallstanks sind in der Regel deutlich höher als die Installation 
einzelner Toilettensysteme. 
Hinzu kommt: 
• kaum baulicher Aufwand 
• kein zusätzlicher Raumbedarf 
Zerfallstanks benötigen dagegen viel wertvollen Platz im Krankenhaus. 
Bei sehr vielen Therapieräumen (ca. 5–6 oder mehr) kann sich ein wirtschaftlicher 
Wendepunkt ergeben, bei dem Tanklösungen ähnlich teuer werden. 
Neue Kliniken beginnen jedoch selten direkt mit so vielen Therapieräumen. 
Für bestehende Zentren mit Tanks kann die FilterBOX eine Erweiterung ermöglichen, 
ohne die Tanks kostspielig vergrößern zu müssen. 


Welche Service- und Wartungskosten sind zu erwarten? 
• FilterBOX: ca. 5.000 € pro Jahr (Rabatte bei mehreren Systemen) 
• Toilet Filter System: ca. 7.000 € pro Jahr (Rabatte möglich) 
• Hybrid-System: kundenspezifisch, etwa 10.000–20.000 € pro Jahr 


F. Organisation & zukünftige Entwicklung 
Kann das System für neue Radionuklide erweitert werden? 
Ja, siehe vorherige Antworten. 


Welche Schulungen sind für das Personal erforderlich? 
Wir führen eine technische und prozessuale Schulung durch: 
• Filterwechsel 
• Ein- und Ausschalten des Systems 
Die technische Abteilung kann zusätzlich in Fehlerdiagnose und einfache 
Problemlösungen eingewiesen werden. 
Die Schulung erfolgt bei der Installation und dauert nur wenige Stunden. 


Gibt es Notfallszenarien bei Systemausfällen? 
FilterBOX und Hybrid-System 
• verfügen über eine Bypass-Option 
• die Toilette kann weiterhin genutzt werden 
Die FilterBOX hat eine Pufferkapazität von 12 Litern Urin, sodass radioaktiver Urin 
zunächst zurückgehalten wird. 
Technischer Support kann währenddessen organisiert werden. 
Das Hybrid-System kann jederzeit auf die kleinen Zerfallstanks zurückgreifen. 
Toilet Filter System 
• besitzt ebenfalls eine interne Pufferfunktion 
• Filter können bei Bedarf sofort ersetzt werden 
Nur bei Ausfall der Vakuumpumpe wäre das System nicht nutzbar. 
In diesem Fall wird der Patient auf eine andere Toilette verwiesen. 
Bisher ist ein solcher Fall noch nie aufgetreten. 

Foto Ab 2026 exklusiver Vertriebspartner von Zereau

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